Wollen, was man tut

Stadtleben | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

Das Children's House in Wien-Donaustadt ist ein gemeinnütziger Montessori-Kindergarten mit interkulturellem Anspruch

Bericht: Heike Hausensteiner

Meditative oder klassische Musik empfängt die Kinder ab halb acht. Die ersten helfen die Jause herzurichten oder sind schon eifrig bei der eigenen Tätigkeit. Dass hier an die 100 Zwei- bis Sechsjährige ganz ruhig in einem Montessori-Kindergarten werkeln, auf diesen Gedanken würde man ohne das Schild "The Children's House" nicht kommen. Eigentlich sind es zwei Gebäude, die aussehen wie Knusperhäuschen, unweit der Alten Donau im 22. Bezirk. Wer möchte, macht Schüttübungen, arbeitet mit sensorischen Materialien oder ordnet im ersten Stock auf der Weltkarte Länder zu. In den ersten Vormittagsstunden können die Kinder ihre Tätigkeiten frei wählen.

Montessori-Pädagogik bedeutet nicht, die Kinder können tun, was sie wollen. "Sondern sie wollen das, was sie tun", erklärt Katharine Wolschner. "Sie bekommen die Freiheit, sich zu einem selbstbewussten


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