Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

EU-Check: der fliegende Rollstuhl

Bericht: Franz-Josef Huainigg

Es ist 3.30 Uhr: Die persönliche Assistentin weckt mich schlaftrunken, eine Tasse "Gute Laune Tee" über die Magensonde ruft die ersten Lebensgeister wach. Waschen, Katheterisieren, Atemkanüle absaugen und schon sitze ich eine Stunde später geschniegelt im Elektrorollstuhl. Der Notfallkoffer wird gecheckt: Absauggerät, Beatmungsschlauch, Katheder, Schlitzkompressen, NaCl-Spülflüssigkeit und Desinfektionsmittel, alles vorhanden. Ich bin reisebereit.

6.00 Uhr: Am Flughafenschalter treffen wir Michael Prebio, Stationspfleger des Otto-Wagner-Spitals, der uns als Freund begleitet. Eine Pflegefachkraft wurde uns von der AUA vorgeschrieben. Schon ein Fortschritt, denn als ich vor zwei Jahren einen Flug buchen wollte, schien dies mit Beatmungsgerät unmöglich.

6.20 Uhr: Kampfbereit stehe ich mit meiner Frau Judit vor dem AUA-Schalter. Ich bin auf eine Diskussion vorbereitet: "Nein, ich werde meinen Rollstuhl nicht einchecken, sondern

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