Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

Philadelphiabrücke: Mata Hari, Damaszenermesser

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Woher der Name der Philadelphiabrücke kommt? Erstaunlich: von einem so benannten Beisl, das seinen Namen von einer Südbahn-Dampflok bezog. Sagt zumindest Wikipedia.

In der Gegend sieht's leider traurig aus, Sportwettencafé-Prinzip und Fastfooditis grassieren, es könnte aber schlimmer sein. Denn immerhin gibt's hier das Schnapsmuseum, in dem man sich gegen Voranmeldung nicht nur die Alchimisten-gleiche Ausstattung einer alten, noch aktiven Likörfabrik anschauen kann, sondern auch ein paar interessante Spirituosen erwerben. Etwa drei verschiedene Absinths, die sich durch Alkohol-, Anis- und Wermuthgehalt unterscheiden, alle aber das erlaubte Maximum des psychoaktiven Thujon enthalten.

Gleich ums Eck gibt's mit dem Weinhaus Pitzl ein absolutes Juwel, seit 1955 unverändert und wunderschön. Herr Pitzl kocht jeden Tag ein Gericht der Kategorie Hausmannskost (gefüllte Paprika!), und zwar sehr gut. Mit Ende des


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