Beisl

Der steirische Gourmet

Steiermark | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

Salzkren und Pangasius

Restaurantbesuch: Wolfgang Kühnelt

Der zentral gelegene Mehlplatz war in den Siebziger- und Achtzigerjahren besonders bei der Grazer Boheme beliebt, später bei durstigen Schülern und Studenten. Heute ist er vor allem ein Treffpunkt für Menschen, die gerne very important wären. Das Eckstein und das Aiola City haben die Happy-hour-Bars in die Schranken gewiesen. Vor kurzem wurde das Aiola um einen großen Restaurantbereich erweitert, den Hausarchitekt Helmut Friedrich im Spannungsfeld zwischen elegantem Design und postmodernem Schnickschnack gestalten durfte. Dunkles Holz, Leder, Vorhänge in Glasperlen-Optik und ausgeklügelte Beleuchtung möchten gerne internationales Flair zaubern, wirken aber zugleich bemüht cool.

Glücklicherweise ist das Service nicht so lässig und unterkühlt, sondern wirklich kompetent und freundlich. Die Küche liegt bisher knapp unter der Haubengrenze und daran wird sich wohl in absehbarer Zeit auch nichts ändern. Das Essen ist durchaus


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