Tipp Klassik

Macht, Liebe, Leidenschaft: Händels "Solomon"

Carsten Fastner | Lexikon | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

Er galt als weiser und gottesfürchtiger Herrscher, sein Hof als Sinnbild einer idealen Gesellschaft: In Form eines überwältigenden Oratoriums voll prächtiger Jubelgesänge widmete Georg Friedrich Händel 1748 dem biblischen König "Solomon" ein musikalisches Denkmal. Und spielte damit, unter Zeitgenossen für jedermann verständlich, auf den amtierenden englischen König George II. an, den er mit feiner Ironie in Gestalt Solomons als Machtmenschen und leidenschaftlichen Liebhaber zeichnete. Das Ensemble Barucco und die Wiener Singakademie unter der Leitung von Heinz Ferlesch feiern mit diesem Meisterwerk das Händel-Jahr 2009.

Konzerthaus, So 19.30

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FALTER 16/19
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