Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Wie Los Angeles um das größte Straßenbahnnetz der Welt kam

So greifen die Zeiten ineinander. Vor 20 Jahren brachte der Falter eine Mobilitätsgeschichte auf dem Cover: die Saga vom Auf- und Abstieg der Schienenstadt Los Angeles. Klaus Egle beschrieb detailliert, wie ein 1900 Kilometer langes Netz aus Straßenbahnen und Zügen entstand. Die Red Cars bildeten in den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg das bestausgebaute städtische Verkehrsnetz, allerdings nicht im öffentlichen Besitz, sondern im Eigentum zweier Tycoons.

Wie das so üblich ist, wurde das Straßenbahnnetz von LA erst öffentlich, als es pleite war. Wie kam es dazu? "Über vorgeschobene Firmen kaufte General Motors zusammen mit anderen Multis in zahlreichen amerikanischen Städten die Straßenbahnlinien auf, zerstörte sie und ersetzte sie durch Busse.

Diese Aktionen begannen 1936, wurden während des Krieges (des Zweiten Weltkriegs, Anm.) unterbrochen (das Ersetzen von Straßenbahnlinien durch Busse war verboten, um Öl und Gummi


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