Ökonomie, eine Gefühlssache zwischen Image und Markt

Politik | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Die beiden Starökonomen George A. Akerlof und Robert J. Shiller beschreiben, wie sich Emotionen im Boom entwickeln

Rezension: Robert Misik

Die Investitionstätigkeit, schrieb John Maynard Keynes in seiner berühmten "General Theory", hänge von "animal spirits" ab, von den "Instinkten" der Wirtschaftssubjekte. Ob sie kaufen oder nicht kaufen, sparen, investieren, ist auch Sache von Affekten und vom allgemeinen Betriebsklima. Die Wirtschaft - eine Gefühlssache.

Der Mensch ist nicht nur ein Homo oeconomicus, der nur nach Nutzenskalkül entscheidet, er ist impulsiv. Mit dabei sein wollen, der Wunsch, fair behandelt zu werden und so weiter, all das sind Kategorien des Ökonomischen. "Animal Spirits. Wie die Wirtschaft wirklich funktioniert" haben daher die beiden Starökonomen George A. Akerlof und Robert J. Shiller ihr Buch genannt. Akerlof ist Wirtschaftsnobelpreisträger, Shiller unterrichtet als Professor in Yale und war einer der wenigen, die ziemlich exakt voraussagten, dass die Immobilienblase


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