Mister Wolfe des gedruckten Wortes

Medien | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Der Medienberater Carlo Imboden schaut dem Leser aufs Auge, damit die Zeitung Zukunft hat

Porträt: Matthias G. Bernold

I am Mister Wolfe. I solve problems." Erinnern Sie sich an den Herrn im Film "Pulp Fiction"? Jenen Typ, der den beiden Killern - gespielt von Samuel L. Jackson und John Travolta - aus der Misere hilft? Mit Know-how, Organisationstalent und unerschütterlicher Ruhe weist er die beiden an, wie sie das Auto am besten von Blut und menschlichem Gewebe reinigen. Wolfe tritt dabei ebenso souverän wie kühl auf. Ähnlich wie jener Mann, der jetzt in einem Fauteuil der Hotellobby Platz genommen hat. Mit sorgfältig getrimmtem Schnurrbart, elegantem Anzug und gepflegtem Haar erweckt Carlo Imboden nicht nur einen ähnlichen Eindruck wie Harvey Keitel als Mister Wolfe. Er hat auch die gleiche Agenda.

Imboden löst Probleme. Der Schweizer ist Nothelfer für Zeitungen. Gewissermaßen ein Mister Wolfe der deutschsprachigen Medienwelt. Bebende Verlagshäuser, schlotternde Herausgeber, verunsicherte


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