"Überforderung ist etwas Schönes"

Feuilleton | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

28 Inszenierungen in sechs Wochen: Stefanie Carp, Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen, erklärt sich

Interview: Wolfgang Kralicek

Bei den Wiener Festwochen brennt noch Licht. Am 8. Mai wird das Festival mit dem traditionellen Open-Air-Konzert am Rathausplatz eröffnet. Zwei Wochen vorher herrscht im Büro der Festwochen auch spätabends noch Hochbetrieb. In der Presseabteilung wird an Texten für die Pressekonferenz gefeilt, auf dem Gang stehen junge Leute, die als Billeteure eingeschult werden, und Schauspieldirektorin Stefanie Carp ist gerade von den Proben für Christoph Marthalers neues Projekt "Riesenbutzbach" zurückgekommen, bei dem sie als Dramaturgin engagiert ist. In Carps kleinem Zimmer stapeln sich überall Bücher und Papiere. Nach dem Interview wird sie sich wieder darin vertiefen.

Falter: Welche Rolle spielen die Festwochen Ihrer Meinung nach für die Stadt?

Stefanie Carp: Zurzeit haben die Festwochen ihren Schwerpunkt im Theater. Wahrscheinlich gab es auch andere Phasen.


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