Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

… dass Wien die Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit ist. Das fand eine Studie der Konsulentenfirma Mercer heraus, die jährlich 215 internationale Metropolen hinsichtlich Kriterien wie Umwelt, Soziales, Bildung, Wirtschaft und Verkehr untersucht. 30 Mercer-Mitarbeiter schauten sich in der Hauptstadt um. Wien konnte den Vorjahressieger Zürich knapp einholen. Es folgen Genf, Vancouver und das neuseeländische Auckland. Auf dem letzten Platz liegt Bagdad.

… dass die Grünen eine Pendler-Studie präsentiert haben. Ergebnis: 3,1 Milliarden Euro stehen in Wiens Umgebung für vier Autobahnen bereit - Lobauautobahn, Tangentenverlängerung, A5-Nordteil, Marchfeldschnellstraße. Stattdessen in Bahn, Umfahrung und Parken zu investieren, würde laut Grünen Pendlern helfen und Transitverkehr verhindern.

… dass Bahnzeiten und -schranken in Wien nicht optimal koordiniert sind: Kürzlich musste ein Anrainer in Hietzing 30 (!) Minuten vor einem geschlossenen Bahnschranken warten, obwohl keine Züge kamen - und das werktags und im Frühverkehr. Auch klagen Öffibenutzer über Wartezeiten bei den Straßenbahnlinien 1 und 2 mit geänderter Streckenführung.

… dass um das Mahnmal für homosexuelle NS-Opfer am Morzinplatz ein Streit ausgebrochen ist: Seit 1997 ist die Stätte geplant, ein Entwurf mit rosa Wasser wird nun doch nicht realisiert. Jetzt droht Künstler Hans Kupelwieser abzuspringen.

… dass der Yppenplatz renoviert werden soll. Das geschah zwar erst 1997 zum letzten Mal, aber die hohe Frequenz zwingt nun zur Neugestaltung. Problem: Bäume sind nicht möglich, denn unter dem Platz liegt ein Bunker.


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