Der Kunstsammler Hans Schmid verrät, worauf es beim Wohnen mit Kunst ankommt

Stadtleben | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Der Unternehmer Hans Schmid wohnt in einer schlichten, neomodernen Villa in Grinzing. Der Gründer der Werbeagentur GGK Wien und der Zeitschrift Wiener sammelt seit Jahrzehnten in erster Linie österreichische Kunst. Vom Keller bis zum Dach verteilen sich die Werke von Dieter Roth, Maria Lassnig oder Albin Egger-Lienz. Dazwischen Arbeiten weniger bekannter Künstler: Im Schlafzimmer hängt über dem Bett ein Bild von Tochter Johanna, und neben dem Schreibtisch verstauben die auf einer Charityauktion erworbenen Boxhandschuhe, mit denen Henry Maske Weltmeister wurde. Schmid ist auch als Gastronom tätig; er betreibt den Pfarrwirt in Grinzing und die Sky Bar im Haas-Haus. An dem Gespräch nahm seine Lebensgefährtin Petra Kogler teil.

Falter: Herr Schmid, ist dieses Haus geeignet für Kunst?

Hans Schmid: Es ist insofern nicht sehr bilderfreundlich, als es viele Fensterflächen hat. Wir haben also wenig Raum zum Hängen. Im Gang hängen Bilder, in der Garage hängen Bilder, im Abstellraum hängen


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