Grauzone Südstadt

Stadtleben | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Die Admira steht im Cupfinale. Porträt eines untoten Fußballvereins

Vereinschronik: Christoph Heshmatpour und Daniel Nutz

Die graue Maus ist zurück. Erstmals seit 1996 steht eine alte Bekannte wieder im österreichischen Cupfinale: die Admira. Vor einem Jahr noch pleite und dem Untergang geweiht, gehört der Verein, der vor allem für seine spektakuläre Unscheinbarkeit bekannt ist, plötzlich wieder zu den Großen des Landes.

Der heutige FC Trenkwalder Admira ist ein aus den Leichenteilen eines halben Dutzend Fußballklubs zusammengeschusterter Untoter.

Alles beginnt damit, dass der SK Admira, selbst Ergebnis der Fusion von "Burschenschaft Einigkeit" und "Sportklub Vindobona", in den 60ern von Transdanubien in die Südstadt zieht.

Dort, im Südwesten Wiens, wo die Stadt noch nicht urban und das Land noch nicht ländlich ist, beginnt das lange Siechtum der Admira, die nach einer Fusion mit dem populären Meidlinger Klub Wacker Wien 1971 Admira/Wacker heißt.

Nicht Stadt und nicht Land

Obwohl


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