Fußball

Glosse

Stadtleben | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Wolfgang Kralicek über das Treiben auf und neben dem Spielfeld

Philipp Prosenik: Wenn Söhne Karriere machen

Für den 16-jährigen Rapid-Nachwuchsstürmer Philipp Prosenik wird ein Bubentraum wahr: Der junge Mann wurde vom FC Chelsea engagiert. Das Wunderkind ist der Sohn des ehemaligen Bundesligafußballers Christian Prosenik, der unter anderem bei Austria und Rapid kickte und eher den in Österreich weitverbreiteten Kickertyp verkörperte, der talentiert ist, aber nicht wirklich was daraus macht. Das wiederum spricht für Philipps Chancen. Denn während die begabten Söhne erfolgreicher Kickerväter selten die ganz große Karriere machen (siehe Thomas Hickersberger, Matthias Hattenberger oder Mario Sara), haben's die Sprosse eher mittelmäßiger Papas offenbar leichter - siehe Andreas Herzog oder Christopher Drazan. Nicht auszudenken, was passiert, wenn dereinst die Söhne von René Aufhauser oder Ernst Dospel flügge werden!


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