Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Am Goldegg: Edelgreißler, Tapaspionier und Minimarkt

Lokalaugenschein: Florian Holzer

St.-Elisabeth-Platz heißt dieser malerische Ort ja erst seit 1932, davor lief er unter Karolinenplatz oder eben unter Am Goldegg. Bäume, die Ziegelsteinkirche, verkehrsberuhigt, hübsche Gründerzeitzinshäuser, jede Menge Grün in den teilweise riesigen Höfen, die im Idealfall als Gastgärten, im weniger kulinarischen Fall als Stellplatz für die städtische Bestattungsflotte dienen. Das Grätzel blüht im Verborgenen, dennoch blüht es.

Der Edelgreißler kocht auch

Besonders etwa beim Opocensky: Vor etwa 15 Jahren begann Robert Opocensky damit, seine damals schon gut sortierte Greißlerei mit den wirklich ganz guten Sachen auszustatten und etwa auch das Schlachten eines riesigen Parmesanlaibs zu zelebrieren. Vor ein paar Jahren tat er sich dann mit dem früheren Cantinetta-Antinori-Küchenchef Josef Zeppetzauer zusammen, man gestaltete das Catering neu, vor vier Jahren wurde dann der Laden umgebaut,

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