Sterz, Schnaps, Sex, Schläge

Steiermark | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

In "Sauschneidn" setzen Ewald Palmetshofer und Dieter Boyer saftige Schnitte

Bericht: Thomas Wolkinger

Eigentlich ist es so, dass Ewald Palmetshofer sehr viel nachdenkt und sich immer dann, wenn er mit Nachdenken und Theorien-Wälzen nicht weiter-, weil in eine Sackgasse kommt, ein Theaterstück abringt, das dann an wichtigen Häusern inszeniert, mit Jubel rezensiert, von anderen wichtigen Häusern in den Spielplan übernommen und zu bedeutenden Festivals für neue Stücke eingeladen wird. Zwischendurch schreibt Palmetshofer dann eine Diplomarbeit, die mit "Theologie und die Realisierung des Begehrens. Lacan, Žižek, Badiou und die Ethik des Realen" überschrieben ist. Und am Ende des Jahres wird er von Institutionen wie dem Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft mit einem Preis bedacht oder von Magazinen wie Theater Heute mit Titeln wie "Nachwuchsdramatiker des Jahres". 2008 war so ein Jahr. Und 2009 geht mit drei Uraufführungen auch ganz schön flott los.

Sollte diese Karrierebeschleunigung


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