Schlecker: Gewerkschaft kritisiert Kameras

Steiermark | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Am Montag besuchten Gewerkschafter sämtliche Schleckerfilialen. Der Falter war dabei

Bericht: Donja Noormofidi

Es musste schnell gehen, um acht Uhr früh betraten Gewerkschafter die ersten Schleckerfilialen. 1152 Filialen betreibt der deutsche Drogeriediskonter in Österreich, bis Mittag mussten die Gewerkschafter alle abgeklappert haben. "Sonst bekommen die Mitarbeiterinnen Anweisungen, nichts mehr zu erzählen. Bei der ersten Aktion 2005 war es schon nach wenigen Stunden so weit", sagt Regionalsekretär Walter Christian.

Seit damals hat Christian viele Beschwerden von Schlecker-Verkäuferinnen zusammengetragen: Stundenpläne würden kurzfristig geändert, die Verkäuferinnen seien meist allein und könnten nur mit Tricks aufs Klo, rechtswidrige Taschenkontrollen seien keine Ausnahme. Anfang des Jahres berichtete der Falter (08/09) über die Vorwürfe, Schlecker sah sich als "Opfer einer Desinformationskampagne".

Christian betritt eine Filiale und drückt der Verkäuferin einen Fragebogen

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