Kunstgenuss bis zum Hyperventilieren

Lexikon | Nicole Scheyerer | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Die Kunstmesse Viennafair wird von spannenden Galerieprojekten begleitet

Zwanzig Jahre sind seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vergangen, aber trotz der anfänglichen Neugierde für osteuropäische Künstlerinnen und Künstler hat deren Durchsetzung auf dem internationalen Kunstmarkt lange gedauert.

Mit mageren Museumsbudgets und dem Versickern der Sponsorengelder für die bald nicht mehr so exotische "Ostkunst" kommt der Aufbau von Strukturen in vielen ost- und südosteuropäischen Ländern nur im Schneckentempo voran. Umso erfreulicher, dass auch die fünfte Ausgabe der Kunstmesse Viennafair wieder einen Schwerpunkt auf Galerien aus der Region legt.

Dank des Sponsorings der Erste Bank werden 29 von insgesamt 121 Galerien den Osteuropa-Fokus der Wiener Kunstmesse bilden, der im globalen Messezirkus einmalig ist. Besonders stark zeigt sich dabei die polnische Kunstszene, aus deren lebendigen Zentren Krakau, Warschau und Posen neben etablierten auch ein Schwung neuer Galerien anreist. Aber


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