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Vladimir Zarev: Der Balzac aus Bulgarien

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Der Durchbruch von Vladimir Zarev (Jg. 1947) kam verhältnismäßig spät. Seit den frühen 1970ern veröffentlicht der in Sofia geborene Autor Romane und Erzählungen, außerdem fungiert er als Herausgeber der Literaturzeitschrift Sewremennik (Zeitgenosse). Bekannt wurde er mit "Verfall" (2003, dt. 2007), einem breit angelegten Roman über die Wendezeit in seinem Land. Jetzt lässt sich der Mann, den sie auch den Balzac Bulgariens nennen, nicht lumpen und legt einen mit 784 Seiten noch umfangreicheren Familienroman vor. Er präsentiert "Familienbrand" bei einer zweisprachigen Lesung, mit dabei sind auch Dimitré Dinev und die musizierenden Wladigeroff Brothers.

Literaturhaus, Di 19.30


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