Neu im Kino

Überlang und unterhirnt: "Duplicity"

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 18/09 vom 29.04.2009

Ray vom britischen MI6 und Claire von der CIA quittieren den Dienst, hauen sich auf ein Packel und heuern als Sicherheitsberater bei miteinander konkurrierenden Firmen an. Zwischen gemeinsamen Liebesnächten in Rom und Cleveland lockt das Patent für ein Haarwuchsmittel: und der ganz große Reibach. So weit, so witzig. In der Theorie zumindest. Tatsächlich ist "Duplicity", der zweite Film des mit "Michael Clayton" in die Regisseursliga aufgestiegenen Drehbuchautors Tony Gilroy, ein in jeder Hinsicht deplorables Unterfangen, überlang und unterhirnt. Und selbst Julia Roberts scheint hier auf die falsche Make-up-Konsulentin gesetzt zu haben und schaut die längste Zeit gar nicht wirklich gut aus.

Ab Fr in den Kinos (OF im Artis)


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