Kommentar

Baby Emils Kampf nach Gleichberechtigung muss weitergehen

Integration

Franz-Joseph Huainigg | Falter & Meinung | aus FALTER 19/09 vom 06.05.2009

Post gab es dieser Tage für den acht Monate alten Emil vom Landesgericht für Zivilrechtssachen aus Wien. Dem Vorarlberger Baby wurde mitgeteilt, dass seine Klage auf ein menschenwürdiges Leben aus formalen und inhaltlichen Gründen abgewiesen worden war. Doch Emil ist ein hartnäckiges Baby. Er und seine Rechtsvertreter berufen gegen den Gerichtsbescheid und gehen in die zweite Instanz.

Worum geht es? Bei der Pränataldiagnostik wurde festgestellt, dass das Baby von Familie K. aus Vorarlberg ein offenes Rückenmark hat und aufgrund der "eugenischen Indikation" (Schwangerschaftsabbruch nach Diagnose einer schweren Krankheit des Ungeborenen) eine Abtreibung über die Fristenregelung hinaus bis zur Geburt möglich ist. Die Eltern von Emil entschieden sich für das Leben ihres Kindes und brachten in seinem Namen noch während der Schwangerschaft eine Klage auf Menschenwürde und Gleichstellung ein. Diese sind aufgrund der eugenischen Indikation und durch jüngste OGH-Urteile, nach denen Schadenersatz

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