Wer kein Sozialdemokrat ist, darf auch unters Dach

Feuilleton | aus FALTER 19/09 vom 06.05.2009

Nach dem Maiaufmarsch gehört der Rathausplatz den Wiener Festwochen. Der Bühnenaufbau ist logistische Maßarbeit

Reportage: Klaus Nüchtern

Was haben Wien, Paris, Lissabon und New York gemeinsam? Eine Antwort, die über "sind alles Städte" hinausgeht, will die Eröffnungsgala der Wiener Festwochen geben, die am 8. Mai über die Bühne am Rathausplatz geht und heimische Kräfte mit Juliette Gréco, Dulce Pontes und Joe Sample zusammenspannt (der nach der Erkrankung von Randy Crawford mit Lynne Kieran von den Rounder Girls auftritt). Weil das Wienerlied, an dem man sich ursprünglich orientieren wollte, "westlich der Enns" nur mehr bedingt verstanden wird, wie Festwochen-Geschäftsführer Wolfgang Wais weiß, muss das Programm, über das er und Intendant Luc Bondy schon vor eineinhalb Jahren nachgedacht haben, "möglichst breit aufgestellt sein".

Aufgestellt werden muss auch die rund 50 Meter breite Bühne, was technisch und logistisch eine Herausforderung darstellt: zum einen, weil es kein


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