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Feuilleton | aus FALTER 19/09 vom 06.05.2009

Das Technische Museum feiert seinen 100. Geburtstag und versucht den Spagat zwischen Nostalgie und Innovation

Museumsführer: Matthias Dusini

Schon die Aufschrift an der Kassa signalisiert dem Besucher, dass er sich in einem besonderen Museum befindet: "Besucher mit Herzschrittmachern können an der Hochspannungsführung nicht teilnehmen." Das Technische Museum Wien (TMW) hat einen festen, aber nicht besonders hochwertigen Platz im kollektiven Gedächtnis der Stadt. Eine der mit der Marke verknüpften Assoziationen lautet: "Man geht zweimal im Leben ins Technische Museum. Einmal an der Hand des Vaters. Und einmal mit dem Sohn."

Auch die zweite urbane Legende, die Gabriele Zuna-Kratky zu hören bekam, als sie 2000 als Direktorin des Museums bestellt wurde, machte ihr klar, dass da wer gemocht, aber nicht sonderlich ernst genommen wurde: "Am 24. Dezember schmückt die Mutter den Christbaum und schickt den Gatten mit den Kindern ins Museum. Dort zeigt er ihnen die Autos und die Kleinbahnanlage."


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