Klostergeheimnis

Stadtleben | aus FALTER 19/09 vom 06.05.2009

Am südlichen Rand der Toskana kann man was übers Leben und über die Frittata lernen

Gerichtsbericht: Werner Meisinger

Auf der Suche nach der kulinarischen Erleuchtung hält man sich von Wien aus knapp 1000 Kilometer südwestwärts, nimmt dann links eine kleine Bergstraße und ist schon da. Beim Padre, wie wir Eingeweihten sagen. Offiziell: Frateria di Padre Eligio. Der Padre ist weder der Wirt noch sonst wie leibhaftig anwesend, sondern er spendet den Geist und wirkt durch die Idee, indem er Mondo X erfunden hat, eine Organisation, die Rauschgiftgestrandeten wieder ins Fahrwasser hilft.

Padre Eligio hat für das gottgefällige Werk einige attraktive Locations akquiriert. Unter anderem das Kloster am Hügel bei Cetona, das sich nahe dem Trasimenischen See befindet und nicht nur so wirkt, als stünde es schon 800 Jahre im idyllischen Eichenwald, sondern tatsächlich auf Franz von Assisi zurückgeht.

Das alles wäre für den appetitgesteuerten Reisenden noch nicht zwingend reizvoll. Der Zwang


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