"Wer mauert, sperrt sich selbst ein"

Steiermark | aus FALTER 19/09 vom 06.05.2009

Renate Welsh, diese Woche in Graz, über die Angst vor dem Fremden und einen Rechtsstaat, der Unrechtes tut

Interview: Thomas Aistleitner

Sie gilt als die "große gute Dame" der österreichischen Jugendliteratur. Dabei ist Renate Welsh-Rabady, geboren 1937, Autorin seit vierzig Jahren und seit 2006 Präsidentin der IG Autorinnen Autoren, längst auch im Erwachsenengenre angekommen ("Liebe Schwester", "Großmutters Schuhe"). Legendär und klassisch sind aber die drei Bände rund um das "Vamperl", den kleinen Vampir, der Menschen gut macht, indem er ihnen das Böse aus dem Blut saugt.

In ihrem neuesten Buch "... und raus bist du" spielt kein Vamperl mit. Dafür eine bosnische Flüchtlingsfamilie, ein halblegales Milieu und ein österreichischer Staat, dessen Organe außer Kontrolle sind. Das Buch wurde in die Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2009 aufgenommen, der gerade in Gleisdorf vergeben wurde.

Falter: "... und raus bist du" ist eine kurze Geschichte, ein Ausschnitt


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