"Ich bin ein Fan der Wanderklampfe"

Feuilleton | aus FALTER 20/09 vom 13.05.2009

Der Komponist und Musiker Burkhard Stangl über die lebendige Wiener Experimentalszene

Interview: Carsten Fastner

Gar nicht so weit abseits der großen Konzertbühnen blüht in Wien eine lebendige Experimentalszene, und Burkhard Stangl (geb. 1960) ist einer ihrer zentralen Protagonisten. Seine - oft in enger Zusammenarbeit mit Wiener Kollegen entstandenen - Arbeiten zwischen Komposition und Improvisation sind nicht nur an einschlägigen Orten wie Fluc oder echoraum zu hören. Auch im Konzerthaus tritt der Gitarrist und studierte Ethnologe regelmäßig auf, zuletzt mit seiner Livevertonung des Stummfilms "Die freudlose Gasse". Und nun widmet ihm die Jeunesse ein umfassendes Porträtkonzert im Radiokulturhaus.

Falter: Könnten Sie eigentlich auch klassisch improvisieren, etwa im Stile Bachs oder Mozarts?

Burkhard Stangl: Nein. Aber diese klassische Improvisationstradition spielt auch keine Rolle, wenn es um experimentelle Improvisation geht.

Wie sieht es mit dem Free Jazz aus?

Stangl: Der ist dafür


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