Achtung, fertig, los!

Stadtleben | aus FALTER 20/09 vom 13.05.2009

Von null auf hundert in zwölf Wochen: ein Turbo-Blütenmeer aus Samen

Bericht: Julia Kospach

Der richtige Monat für den Beginn dieses Experiments ist der Mai. Der Name der Operation lautet "Buntes Blütenmeer aus Samen". Um sich keinen Plagiatsvorwurf einzuhandeln, soll gleich zugegeben werden, dass die Idee dazu vom berühmten englischen Dichter und Gartenfreund James Fenton geklaut ist, der vor Jahren ein famoses Büchlein mit dem Titel "Ein Garten aus hundert Samentütchen" vorgelegt hat.

Abseits großer gartengestalterischer Entwürfe könnte sich, so rät Fenton, gerade für Anfänger "eine experimentelle Bepflanzung für ein oder zwei Jahre als eine gute Idee" erweisen. Es handelt sich um ein Spiel mit Listen von Pflanzen, die sich gut aus Samen ziehen lassen. In allererster Linie sogenannte Einjährige; Pflanzen, die innerhalb einer Wachstumsperiode keimen, wachsen, blühen, Samen ausbilden und absterben.

Neben Einjährigen kommen natürlich auch winterharte, zwei- oder mehrjährige


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