"Irrsinniger Zulauf durch die Krise"

Steiermark | aus FALTER 20/09 vom 13.05.2009

Regionalwährungen, Zeitbanken und Tauschsysteme sind das Spezialgebiet von Tobias Plettenbacher. Im Vorjahr hat der Landschaftsökologe und Programmierer das Buch "Neues Geld, Neue Welt" veröffentlicht.

Falter: Wozu braucht es alternative Währungssysteme?

Tobias Plettenbacher: Komplementärwährungen ergänzen den Euro um soziale oder nachhaltige Funktionen. Eine Währung etwa, die nur in einer Region gültig ist, kann bewirken, dass man auch in einer globalen Krise alles, was man zum Leben braucht, vor Ort noch bekommt.

Der steirische Styrrion ist aber sehr ins Stocken geraten.

Plettenbacher: Da könnte man beim Marketing noch viel mehr tun, um EU-Förderungen ansuchen und gemeinsam mit anderen Projekten ein bargeldloses Zahlungssystem entwickeln. Die am schnellsten wachsende Regiowährung ist der VolmeTALER der deutschen Region Hagen: Die machen Marketingaktionen wie die "Phönix Hagen Edition"- zehn Scheine mit den Spielern des Basketballvereins der Stadt, Fans sammeln diese für die


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