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Andreas Kriegenburg: Der verlorene Sohn

Lexikon | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 20/09 vom 13.05.2009

Der deutsche Regisseur Andreas Kriegenburg, 45, hat mit Wien noch eine Rechnung offen. Als Klaus Bachler 1999 das Burgtheater übernahm, war Kriegenburg einer seiner Hausregisseure. Der junge Mann, der an Frank Castorfs Volksbühne begonnen hatte, wurde in Wien aber nie recht heimisch. Nach nur zwei Saisonen wechselte er nach Hamburg ans Thalia Theater. Inzwischen hat der Mann seinen Stil - eine eigenwillige Mischung aus Formstrenge und Spiellust - gefunden und gilt als einer der führenden Regisseure Deutschlands. Die Festwochen holen den verlorenen Sohn mit der gefeierten Kafka-Adaption "Der Prozess" zurück nach Wien; die an den Münchner Kammerspielen produzierte Inszenierung wurde auch zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen.

Volkstheater, Sa bis Mo 20.00


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