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Die letzten Texte von Elfriede Gerstl

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 20/09 vom 13.05.2009

Lebenszeichen", so nannte die am 9. April verstorbene Dichterin Elfriede Gerstl ihre Texte - Gedichte, Träume, Denkkrümel, Postkarten -, die zum größten Teil in den letzten drei Jahren entstanden sind. So schrieb sie am 21. Oktober 2006 unter dem Titel "einem vorwurf vorauseilend": "ich habe keine ahnung / wie gut es mir geht / jetzt habe ich eine ahnung /dass ich keine ahnung habe /wie - bitte - geht es mir". Nun erscheinen die "Lebenszeichen", eine tragische Ironie, leider erst posthum als Gerstls letztes Buch. Das Nachwort stammt von Elfriede Jelinek. Bei der Präsentation lesen die Schauspielerin Vera Borek und der Schriftsteller Herbert J. Wimmer aus dem Band.

Literaturhaus, Di 19.30


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