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Lexikon | aus FALTER 20/09 vom 13.05.2009

Wenn der Sir mit dem Schubert ...

Aha, dachten wir uns am Mittwoch, Sir Tralala ist also doch ein Guter. Persönlich sowieso, musikalisch allerdings hat's uns angesichts seiner überzogen durchromantisierten Bühnenpersona immer die Zehennägel aufgestellt. Ein bisserl wie Patrick Wulf, findet ja Fan und Kollege Stöger, der kurz vor Showbeginn mit Dürüm und Tori-Amos-Konzertanekdoten vorm rhiz auftauchte. So wie auch ein ganzer Haufen anderer Musiktippsen, der ausgedehnte Tralala-Fanclub und dessen Mutter, die für das Konzert ihres Sprösslings aus Kärnten angereist - und wie wir begeistert war. Natürlich, seine Schubert-Zitate und Deutschrap-Einlagen sind noch immer perfekte Momente, um Bier nachzuholen, doch wenn der Sir loslässt, das Kuriose, Spinnerte hintanstellt und einfach die großen Songs seines neuen Albums "Escaping Dystopia" schmachtet, dann ist das Pop in höchster Vollendung. Und spätestens, wenn er schüchtern erzählt, dass er sich unlängst am Naschmarkt einen Plattenspieler


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