Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

"Die Regierung ist chaotisch" - dann war er selber Präsident

Deutschkunst" brachte der Falter auf dem Titel, es ging seitenlag um die Kölner Ausstelung "Bilderstreit", der Kurator Johannes Gachnang reflektierte darüber, ob Gerhard Richter oder Anselm Kiefer den verwaisten Thron des Joseph Beuys besteigen würden. George Tabori wurde 75; wir brachten ein Interview, und Andreas Ungerböck berichtete aus Cannes vom Problem der Saison: "Noch nie zuvor konnte man so viele Filme sehen, in denen er nicht stand."

Ferdinand Weinfurther beendete seine Rumänienserie, und berichtete mit Franziska Kummer und Astrid Kasparek, wie vom Boden des realen Sozialismus aus das ORF-Rundfunkmonopol attackiert wurde. "Mir brauchn kan Freud", sagten Österreichs Psychologen, Klaus Ottomeier polemisierte dagegen.

Der Knüller der Ausgabe bestand in einem nicht kurzen Interview auf Seite 3 mit einem "tschechischen Dramatiker und Bürgerrechtler, der letzte Woche freigelassen wurde": Vaclav Havel. Monika Czernin


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