Rechtsextreme Kids? Falscher Alarm!

Falter & Meinung | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Trotz Auschwitz und Ebensee: Österreichs Jugend neigt nicht zum Extremismus. Sie sorgt sich um ihre Jobs

Gastkommentar: Christoph Hofinger

Anlässlich der Veröffentlichung unserer Studienergebnisse zum Wahlverhalten der 16- bis 18-Jährigen bei der Nationalratswahl 2008 gingen die Wogen hoch. ("Wählen mit 16. Eine Post Election Study zur Nationalratswahl 2008" von S. Schwarzer, E. Zeglovits, M. Zandonella, F. Perlot und U. Kozeluh.)

Zunächst sorgte die Verschiebung einer für April angesetzten Pressekonferenz für Aufsehen. Der Kurier recherchierte die Ergebnisse und fasste sie unter dem Titel "Marsch nach rechts" zusammen. Am Freitag letzter Woche präsentierten die Autorinnen und Autoren dann die Studie (deren Veröffentlichung bei den Auftraggebern allerdings grundsätzlich nie außer Zweifel stand) mit großem Widerhall.

Dieses Echo ist erfreulich, vor allem für die jugendlichen Wähler. Es zeigt, dass es von ungemein großer Bedeutung ist, wer wählen darf und wer nicht - und dass


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