Nach dem Geldpumpen: Müssen wir uns vor der Inflation fürchten?

Politik | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Manche orderten beim Frühschoppen gleich zwei Maß Bier, um vorzubeugen. So groß war die Hyperinflation in Deutschland zu Beginn der 20er-Jahre. Die Teuerung geriet damals völlig außer Kontrolle, und die Preise erhöhten sich beinahe stündlich. Nun spricht zwar niemand von Teuerungsraten wie damals in Deutschland oder wie heute in Simbabwe, aber die Angst vor der Inflation ist wieder da.

Viele Menschen kennen Geschichten von ihren Großeltern, wie die Geldentwertung ihre Ersparnisse vernichtete. Zu diesem Effekt kommt es immer dann, wenn die Preissteigerung hoch ist, die Sparguthaben aber zu vergleichsweise niedrigen Festzinsen angelegt sind. Umgekehrt kann sich zum Beispiel ein Staat auf diese Weise leichter der Schuldenlast entledigen und diese weginflationieren.

Zwar ist die Teuerung in letzter Zeit sogar gesunken und lag im April bei 0,7 Prozent. Dennoch legen Intuition und Hausverstand nahe, dass die Preise steigen müssten, da mehr Geld in den Markt gepumpt wird. Im Allgemeinen

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