Wer rettet mit?

Medien | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Immer mehr Initiativen kämpfen um die Unabhängigkeit des ORF. Sie fordern eine breite Debatte um den Staatsfunk

Zusammenfassung: Nina Horaczek

Jetzt auch noch die Zivilgesellschaft. Die wichtigsten heimischen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sind angetreten, um ein ganz besonderes Ökosystem zu retten. Vergangene Woche versammelten sich Greenpeace, Global 2000, WWF, Attac, SOS Mitmensch und Reporter ohne Grenzen, um mit der Initiative "ORF gehört uns allen" gegen eine parteipolitische Vereinnahmung am Küniglberg zu protestieren. Sie wollen darauf hinweisen, dass der ORF als Leitmedium des Landes zentrales Element einer lebendigen Demokratie sei.

Die NGO-Aktion ist bereits die vierte einschlägige Initiative zur Rettung des Öffentlich-Rechtlichen. Im März 2009 schlossen sich zahlreiche heimische Chefredakteure zur Plattform "Rettet den ORF" zusammen, nachdem Falter-Chefredakteur Armin Thurnher in einem Essay über die Krise im ORF anregte, eine Initiative einschlägig interessierter


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