"Keine Sorge, ich bin ein guter Boss!"

Feuilleton | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Auf ihrem neuen Album singt Tori Amos über Selbstermächtigung, Mütter und Erotik. Eine Begegnung

Interview: Sebastian Fasthuber

Tori Amos hat eine Karriere damit gemacht, in ihren Liedern schonungslos Narben offenzulegen. Vor allem jene, die das Leben und insbesondere Männer den Frauen zufügen. 20 Jahre im Showbusiness haben bei ihr selbst jedoch offenbar kaum Spuren hinterlassen.

Für Interviews zu ihrem neuen Album "Abnormally Attracted to Sin", ihr zehntes Studiowerk, war die 45-Jährige Anfang Mai in Wien. Nicht genug, dass die Mutter einer neunjährigen Tochter fantastisch aussieht. Vor allem hat sie sich über all die Jahre ihre Kreativität erhalten.

Das Musikgeschäft, das an jeden dieselben Maßstäbe anlegt und so unendlich viele Talente ausgelaugt und verschlissen hat, es konnte der streng erzogenen Pfarrerstochter aus Maryland nichts anhaben.

In den letzten vier Jahren hat die US-Amerikanerin, die mit ihrem englischen Ehemann Mark Hawley in Cornwall lebt, nicht weniger als drei


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