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Wie wir uns bewegen

Stadtleben | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Lärm stört

Wenig überraschend sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Verkehrsklubs VCÖ hinsichtlich Lärmbelästigung in Österreich. So fühlen sich die Bürger vor allem durch Verkehrslärm gestört, abgeschlagen folgen auf den Rängen Lärm durch Nachbarn, Baustellen und Lokale. Insgesamt 1,73 Millionen Österreicher über 15 Jahre leiden unter dem Geräuschpegel, den Straßen-, aber auch Schienen- und Flugverkehr erzeugen. 2003 waren es noch um 317.000 weniger. Der VCÖ weist darauf hin, dass dauerhafter Verkehrslärm krank machen kann, das Risiko von Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Herzinfarkten steigert. Freilich: Wie viele, denen der Lärm zu schaffen macht, kurven selbst bei jeder Gelegenheit mit dem Pkw rum?

Skate-Unfälle

Jährlich rollen in Österreich 4800 Inlineskater direkt ins Krankenhaus, informiert das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). "Viele versuchen einen Sturz mit Händen und Armen abzuwehren, weshalb es oft zu Knochenbrüchen kommt", so Anton Dunzendorfer vom KfV. Dies betrifft 43 Prozent der Unfälle, danach folgen mit 28 Prozent Prellungen oder Sehnen- und Muskelverletzungen. Als erfreulich bewertet man, dass 2007 schon jeder vierte Inlineskater einen Helm trug, 2003 war es noch jeder 14.

Öko oder Schrott?

Interessant, wie unterschiedlich sich die aufgrund der Öko- vulgo Schrottprämie nun steigenden Pkw-Verkaufszahlen lesen lassen. Umweltfreundliche Kleinwagen seien sehr gefragt, berichtet der ARBÖ in einer Aussendung, ohne Zahlen zu nennen. Mit Einführung der Prämie sei auch der Verkauf der Spritfresser SUV stark angestiegen (28 Prozent), kontert der VCÖ.


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