Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Around Spittelberg, 2. Teil: Russen, Inder, Amis

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Der seehöhentechnisch gesehen untere Teil des Spittelbergs hat ja nicht nur das Pech, dass seine Straßen enger und finsterer sind, die Biedermeierhaus- und Althippieindices sind hier auch extrem viel geringer, und außerdem wird der untere Spittelberg durch die Burggasse vom oberen quasi medizinisch abgetrennt. Mit dem Effekt, dass sich das ganze Leben dieses unterprivilegierten Spittelbergs auf dieser Burggasse abspielt und sich dieser einstmals graue Zweierliniezubringer in seinem untersten Abschnitt erstaunlich entwickelte.

Wodka aus der Kalaschnikow

Ganz neu etwa ist das russische Spezialitätengeschäft Buratino. An welche Kundschaft man sich hier (Filialen gibt's im 9. und 15. Bezirk) richten will, ist nicht ganz klar, aber das Angebot von Birkensaft, getrockneten und geräucherten Fischen (spektakulär besonders die kleinen mit den Zahnstochern im Bauch), gelber georgischer Tkemalisauce, russischem Dosenfleisch


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