Der eingefrorene Innovationsgeist

Steiermark | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Zwischen Lob und Hudel: Eine erste Bilanz zum Erzherzog Johann-Gedenkjahr

Analyse: Herwig G. Höller

Erzherzog Johann wird als Glücksfall für die Steiermark bezeichnet. Herr, führe uns auf den rechten Weg, damit auch wir ein Glücksfall für unser Land sein dürfen", spricht Urururenkel Franz Meran in einer seiner Fürbitten im Grazer Dom. "Wir bitten Dich, erhöre uns!"

Mit dem Todestag von Erzherzog Johann, der sich am 11. Mai nun zum 150. Mal jährte, hat das "Gedenkjahr" seinen politischen Höhepunkt überschritten. Wobei sich dieser Tage die Verdichtung mit offiziösen Veranstaltungen sehen lassen konnte. Ein Empfang von Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) in Schloss Eggenberg, ein Festakt der TU Graz, eine Reise von und für Johann-Aficionados, darunter auch eine Landtagsdelegation, zu den sterblichen Überresten ins südtirolerische Schenna, ein Gedenkgottesdienst im Grazer Dom. Bischof Egon Kapellari präsentierte da Erzherzog Johann gar als Vorbild für aktuelle Krisenzeiten.

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