Steirerbrauch

Volkskunde

Steiermark | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

MÄRCHEN Angefangen hat es damit, dass dir plötzlich nach Naturerleben war. Weil nur Tschikrauch in der Gaststube. Und Biernebel. Und Schnitzelfritteusendampf. Und Schnitzelwirtinnendampfplaudern. Und Viervierteltubamuzak. Hast dich nach einem leeren Kopf gesehnt, nach der Stadtnacht, nach Kaltwasser. Am Flussufer, da bist du hin ganz ohne denken, hast du alles gefunden, hast dich hingehockt, mit den Wellen in der Hand gespielt, mit den Kieseln. Aber schau: Auch andere sind da gehockt. Hast dich gewundert: So viele! Das ganze Ufer voll, so weit die Augen geschaut haben, mitten in der Nacht. Haben mit den Wellen gespielt und den Kieseln, haben die Füße ins Wasser gestreckt, Stirn und Wangen feucht gemacht, ein schönes Lachen auf den Lippen, wenn sie aufgeschaut haben. Als hätten sich alle in ein Märchen verliebt. TW


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