Kunst Kritik

Blutschmierers Erben

Steiermark | aus FALTER 21/09 vom 20.05.2009

Dass "die Großvätergeneration der Wiener Aktionisten für die österreichische Kunst unfruchtbar blieb", behauptet Martin Titz im Text zu der von ihm für die Galerie Lendl kuratierten Ausstellung "Re-Aktion - Wieder handeln" und beweist in dichter Hängung, anhand von G.R.A.M., Elke Krystufek, Christian Eisenberger, Karl Karner und Gelitin das genaue Gegenteil: Wie selbstverständlich aktionistische Formate geworden sind, sich in skulpturalen oder gemalten Begleitmusiken umsetzen lassen, wenn die Aktionisten nicht überhaupt wörtlich zitierte Vorlagen abgeben. Freilich muss dazu kein Blut mehr spritzen. Wir sind halt doch im 21. Jahrhundert. UT

Galerie Eugen Lendl, bis 6. 6.


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