Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Als sich Wien anschickte, eine schicke Modestadt zu werden

Schwerpunkt Theater; sechs Seiten über Inszenierungen und Regisseure, über die man heute nicht mehr wirklich spricht. Dazu ein Streitgespräch zwischen dem Eurokommunisten Leopold Spira und dem Kurzzeit-KPÖ-Vorsitzenden Walter Silbermayr über die kulturelle Hegemonie der KPÖ oder wie diese zu erringen wäre - das ist nicht der Stoff, aus dem Rückblicke an dieser Stelle gewoben sind.

Ein Prinzip hilft allerdings unfehlbar: das der Wiederholung. Die Wiener Modemesse Offline ersetzte damals die sogenannte U-Modenschau, und das war ein Thema, bei dem der Falter seine auf anderen kulturellen Gebieten geübte Strenge zur Anwendung bringen konnte. Andrea Hurton berichtete aus der Hofburg: "Eine graue, eine Bahnhofshalle vorstellende Wand gibt den Hintergrund ab, oder besser das Bühnenbild, denn wir befinden uns ja im Theater. Almdudler, Casablanca ist auf dieser grauen Wand zu lesen, ebenso Bar, Super, Sex, Exit. Drei Moderatoren


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