"Der Holocaust ist nur mehr ein Theater"

Politik | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Der jüdische US-Politologe Norman Finkelstein darf nicht an Wiens Uni sprechen. Was hätte er dort gesagt?

Gespräch: Stefan Apfl

Mit seinem Buch "Die Holocaust-Industrie" sorgte Norman Finkelstein für internationalen Aufruhr. Seine öffentlichen Auftritte sind seither von Protesten begleitet. Diesen Mittwoch hätte er an der Wiener Universität einen Vortrag über den Gaza-Konflikt halten sollen. Das Rektorat sagte den Auftritt nach Interventionen der Israelitischen Kultusgemeinde ab. Stattdessen wird Finkelstein nun in einem Döblinger Hotel sprechen.

Falter: Ihre Auftritte lösen weltweit Proteste aus. Provozieren Sie gerne?

Norman Finkelstein: Diese Proteste sind eine Taktik der Verzweiflung. Denn die Unterstützer Israels wissen sehr gut, dass sie die israelische Politik nicht länger verteidigen können. Es ist schwer, den Einsatz von weißem Phosphor auf Krankenhäuser und Schulen zu rechtfertigen. Deshalb versuchen jüdische Organisationen, öffentliche Diskussionen über Israels

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