Ja, ich habe interveniert

Politik | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

ÖVP-Kandidat Ernst Strasser über seine Firmen, seine Mails und seine Kampagne

Gespräch: Florian Klenk

Sieben Jahre hat Ernst Strasser nicht mehr mit dem Falter gesprochen. Er fühlte sich ungerecht behandelt. Aus dem harten Innenminister von einst ist ein schwarzer EU-Wahlkämpfer geworden. Zeit für ein Gespräch über Vorwürfe, Firmengeflechte und seine Idee von Europa.

Falter: Beginnen wir mit dem Thema Transparenz. Was haben Sie nach Ihrer Zeit als Innenminister getan?

Ernst Strasser: Ich war geschäftsführender Gesellschafter einer Tochter der Vienna Capital Partners (VCP). Wir haben saubere Kraftwerke in Bulgarien und Rumänien finanziert. Danach habe ich meine Anteile verkauft und meine Geschäftsführung zurückgelegt. Ich wollte mich um meine eigene Firma kümmern.

Sie sind auch Präsident der Russisch-Österreichischen Freundschaftsgesellschaft.

Strasser: Das war ich schon, als ich noch Innenminister war.

Sie lobbyierten in dieser Funktion für die Casinos Austria, damit diese in


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige