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IT-Kolumne

Ingrid Brodnig | Medien | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Dieser Tage gehen einige Facebook-User Trickbetrügern auf den Leim. Sie erhalten in ihrem digitalen Posteingang Nachrichten von Onlinekumpels. In Wirklichkeit stecken hinter diesen Botschaften nicht Freunde oder Bekannte, sondern Internetkriminelle. Deren böser Plan: Sie wollen möglichst viele fremde Passwörter ergattern und richten dafür sogenannte Phishingseiten ein. Das sind Webseiten, die etwa Facebook zum Verwechseln ähnlich sehen und User auffordern, ihre Kennwörter zu hinterlassen. Kaum hat das jemand getan, loggen sich die Betrüger unter fremden Namen bei Facebook ein und senden eine Nachricht an die Freundesliste. Das soll weitere Leute auf die Phishingseite locken. In der Tat fallen viele darauf rein und hinterlassen ihr Passwort - im schlimmsten Fall wird ihre Identität gestohlen. Zwei Dinge helfen aber, diese Gefahr zu minimieren: Man sollte für verschiedene Webdienste verschiedene Passwörter verwenden. Und man sollte sich zweimal überlegen, wo man gerade seine Daten hinterlässt.


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