Es kostet nichts und macht viel Freude

Feuilleton | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Das VOLXkino feiert 20. Geburtstag: Wiens erstes und noch immer bestes Open-Air-Kino

Porträt: Thomas Askan Vierich

Er hat die Klangwolke in Linz mit Leinwänden bespielt, den Reservegarten Hirschstetten mit fünf künstlichen Monden erleuchtet und auf den Hochstrahlbrunnen am Wiener Schwarzenbergplatz 3-D-Animationen eines New Yorker Künstlers projiziert. Berndt Anwander ist der Chef der St. Balbach Art Produktion. Als "Saint Bulb" entwickelt er noch andere Projektionsideen, zum Beispiel die "Livebemalung" von Gebäuden. Außerdem hat der Feinspitz und Harley-Davidson-Fahrer seit Ende der 80er-Jahre diverse Bücher für den Falter Verlag geschrieben: über Kellergassen, Beisln, Sex oder das unterirdische Wien.

Aber vor allem ist Anwander der Erfinder des VOLXkinos. Er hat Kino an Wiener Plätze gebracht, wo es vorher so gut wie nichts gab. "Als wir vor zehn Jahren anfingen, am Karmelitermarkt Filme zu zeigen, war das noch ein Ort, den man eher zügig durchquert hat", erinnert er sich. Längst


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