Technoblumen aus dem Gemeindebau

Feuilleton | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Der Wiener Gemeindebau galt bisher als popmusikalische No-Go-Area: Nun schufen ihm heimische Musiker ein Denkmal

Präsentation: Florian Obkircher

Hausmasta, Plattenbau, SPÖ, 70er-Jahre, niedere Decken", sagt Susanne Rogenhofer alias Sweet Susie, gefragt nach fünf spontanen Assoziationen zum Thema Gemeindebau. Sie spricht aus Erfahrung, schließlich lebte die Wiener Musikerin bis zu ihrem 34. Lebensjahr in einem solchen. Zwar in einem recht bürgerlichen Döblinger Gemeindebau, wie sie betont, dennoch kennt sie die Probleme, die die Lebensumstände dort gerade in puncto Musikmachen mit sich bringen, genau.

Wenig Platz, dünne Wände, hellhörige Nachbarn. Allerdings weiß sie auch um die Vorteile: "Als Künstlerin ist es gut, wenn man sich keine Sorgen um seine Existenz machen muss und das Dach über dem Kopf gesichert ist." Eine Vergangenheit, die viele ihrer Kollegen teilen. Wolfgang Schlögls (I-Wolf) Familie lebte fast vier Generationen lang im Favoritner Ahornhof, Patrick Pulsinger wuchs


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