Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

... dass "Schwuchtel", "Volltrottel" und rassistische Rülpser zwar offenbar zum Grundwortschatz beim Bundesheer gehören, man sich solche Beschimpfungen jedoch nicht gefallen lassen muss. 300 Euro Strafe hat ein Berufssoldat zu zahlen, weil er Rekruten laufend mit diesen und ähnlich freundlichen Titulierungen belegte. Er zeigte sich reuig und gab als Erklärung ab, die Ausdrücke lediglich von seinen Vorgesetzten übernommen zu haben. Er habe während seiner 13 Jahre beim Heer nichts anderes gehört.

… dass der Lainzer Tunnel langsam Gestalt annimmt. Seit 2004 wird von den ÖBB an dem 6,6 Kilometer langen Bahntunnel gebaut. Am Montag wurde die letzte Sprengung vorgenommen. In 45 Meter Tiefe unter dem Roten Berg in Hietzing treffen die beiden bisher errichteten Tunnelröhren aufeinander. Der Tunnel ist damit nun durchgängig begehbar. Im Dezember 2012 soll das Gesamtprojekt Lainzer Tunnel abgeschlossen sein, dann eröffnet auch der neue Hauptbahnhof.

… dass das Fundservice ab sofort etwas leichter zu finden ist. Bislang musste man, um Fundsachen abzuholen, einen Ausflug in die Währinger Bastiengasse unternehmen, seit Montag hat das Fundservice an der Adresse Am Modenapark 1-2 im dritten Bezirk seinen Sitz. Wobei: So richtig vor die Haustüre fahren U-Bahn, Bim und Bus auch dort nicht. Und die echt amtlichen Öffnungszeiten (Mo-Mi, Fr 8-15.30, Do 8-17.30 Uhr) blieben leider unverändert.

... dass Frächter es schwer haben. Um auf die Probleme der kriselnden Branche hinzuweisen, haben 32 Lkw am Montag die Wiener Ringstraße im Schritttempo mehrmals umrundet. Nett: Sie blieben auf der rechten Spur und lösten kein Verkehrschaos aus.


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