Massive Aufrüstung

Stadtleben | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Das An-Do, Brunnenmarkt-Standbein des Dogan-Clans, wurde verschönert

Das sehr spezielle Blau des lauen Mai-Abendhimmels reflektiert sich in der großen, weißen Wand des neuen An-Do zu fast griechischer Abendstimmung. Das Lokal ist voll, wie immer, aber es herrscht eine gewisse Gelassenheit. Es sei das gleiche Publikum wie am Naschmarkt, meint Ibo Kilicdagi, Direktor des Dogan-Konsortiums, "nur halt ohne diese Hektik". Man hat den Eindruck, ihm gefällt das irgendwie.

Das An-Do wurde vor drei Jahren eröffnet, es war quasi ein szenelokaliger Brückenkopf, eine Baracke, die mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zum Marktbeisl umgebaut worden war. Aber halt ohne Lüftung, ohne Heizung und überhaupt eher provisorisch, weshalb man nun, wo sich der Yppenplatz zum veritablen Szene-Hotspot gemausert hat, die Sache einmal ernsthaft anging.

Was zur Folge hatte, dass das An-Do gleich doppelt so groß wurde, also nur innerlich, denn ein Lagerraum wurde erschlossen, ein schmaler Durchgang zwischen

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