"Die Gefahr droht von Landwirtschaftsvertretern"

Steiermark | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Schon in den Siebzigern propagierte Alfred Haiger Bio-Landwirtschaft. 27 Jahre war der Bauernsohn Vorstand des Instituts für Nutztierwissen an der Boku, heute engagiert er sich gegen Gentechnik in der Landwirtschaft.

Falter: Der "Milliarden-Dollar-Käfer" Maiswurzelbohrer zeigt dem einseitigen Maisanbau die Grenzen auf.

Alfred Haiger: Mit Mais bekommt man eben den höchsten Energieertrag pro Hektar, mit dem man maximal viele Schweine mästen kann. Aber nur bei Monokulturen finden spezialisierte Schädlinge jedes Jahr einen reich gedeckten Tisch. Und sie sind nur durch massiven Einsatz von Giften möglich, die man statt Pestiziden verharmlosend "Pflanzenschutzmittel" nennt. Damit werden aber auch Nützlinge niedergespritzt. In der Folge braucht man immer mehr Düngemittel und Pestizide, die das Grund- und Fließwasser massiv belasten und die Bodenfruchtbarkeit arg schädigen.

Was heißt das für die Lebensmittel?

Haiger: Monokulturen bringen einen deutlich höheren "Schädlingsdruck" mit sich.

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