Hitlergruß am Hauptplatz

Steiermark | aus FALTER 22/09 vom 27.05.2009

Ein Fall für den Staatsanwalt: Was am Rande einer Strache-Kundgebung in Graz geschah

Bericht: Donja Noormofidi, Gerlinde Pölsler

Einige der rund 150 Sympathisanten bei der Kundgebung von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Grazer Hauptplatz hätte man ungeschminkt zum Dreh eines Films über den Zweiten Weltkrieg schicken können: Bürstenschnitt, Jacken mit eindeutigen Aufnähern, zerschnittene Gesichter. Die Rechten, großteils männlich und unter dreißig Jahre alt, standen innerhalb einer Absperrung, von Security-Leuten bewacht.

Auf der anderen Seite der Absperrung: mindestens ebenso viele Linke und Autonome. Bewaffnet mit Trillerpfeifen und Transparenten störten sie die Reden von Strache und EU-Spitzenkandidat Andreas Mölzer. Die Bodyguards hatten alle Hände voll zu tun, mit Regenschirmen die heranfliegenden Eier abzuwehren. "Ihr seid wie die größten Nazis", wetterte Strache. Die Polizei, ausgerüstet mit Helmen und Schutzschildern, zog einen Kordon zwischen Linken und Rechten,

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